Unser Oberschlesien
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Dokument przedstawia publikację dotyczącą obchodów, poszukiwań osób oraz funkcjonowania organizacji związanych z Oberschlesien, przede wszystkim skupiając się na działalności i historii niemieckich mieszkańców tego regionu.
W dokumencie wspominane jest o różnych imprezach i działalności związanej z Oberschlesieniem, w tym o spotkaniach i kwestiach związanych z miejscowością Pilchowitz.
Josef Piekulla (Pilchowitz) - Jego nazwisko zostało wymienione w kontekście wyborów do rad różnych organizacji. Josef Piekulla z Pilchowitz został jednogłośnie wybrany jako jeden z doradców.
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UNSER OBERSCHLESIEN
Werk t sie?
Er KENNT SIES 1
In der Sowietunion gestorbene und zurückgehaltene Zivilverschleppte
„men“ verorfentlicht regelmäßig an dieser Stelle fortlaufend Namen
c-anion gestorbenen und zurückgehaltenen Zivil
ind von Heimkehrern innen) aus russischer Internierung odeı
wi worden, Sollten Sie, lebe Landsleute, über diese Ver-
machen können oder etwas von dem Verbleib der Ange
-, lieses uns mitzuteilen. In Ihrer Zuschrift beziehen Sie sich
“77 gen:
... 7'Mfer ......, Angabe des Namens und Vornamens des Ge-
2 -e, wie er in unserer Zeitschrift veröffentlicht steht!).
Mi.le” ung an uns, die diese Personengruppe angeht, bietet allein
sowie des Namens und Vornamens des Internierten die Gewähr,
ısgewertet wird, .
«-»Tr Zuschrift auch alle bekannten und ergänzenden Personalien zu
- Angehörigen, Ebenso können Sie Berichtigungen zu den von
JCien, da der Heimkehrer zumeist nur noch Namenbruchstücke
"pz geblieben sind. Über sich selbst machen Sie, bitte, am Schluß
a. N:
name, Geburtsdatum, Heimatanschrift, jetzige Anschrift:
7 Internierung gewesen? Ja / Nein? Bis wann? In welchem
‚a, wenn wir Ihnen anf Ihre Zuschrift nicht sofort antworten! Wir
« mit Hilfe von Rot-Kreuz-Suchdienststellen sorgfältig auswerten und
“--egangenen Zuschriften vergleichen müssen, .
über nachstehend Aufge- Für den Nachweis meiner früheren Dienst-
ınnpt ist, werden um: Mit- zeit benötige ich dringend die Anschriften fol-
"nn „Unser Oberschlesien“, gender ehemaliger Vorgesetzten und Mit-
-armainkal 31. arbeiter:
'vybnik Uhden (etwa 1898 geboren), zuletzt in Mäh:
*hnik risch-Trübau
” Bewer, Bernhard von (etwa 1897 geboren), zu-
= letzt Teschen
erci aus Beuthen . Weumann, Karl (1908 geboren), Stabsfeldwebel
„„uthen in Teschen
:e- früher Neustadt O0/S ha Herbert (geboren 1911), Stabs-
; feldwebe. ;
vetr ‚rbereinigung icholz, Walter (geboren 1908 in Oppeln), Ober-
xne- 1 Äiher Sekretär beim Land zahlmeister
at _ttkau, etwa 67 Jahre und Eh& /rban, Erich (geboren 1910), Zahlmeister
ran Agnes 'treckbein, Ernst, geboren 1913, bis 1945 in
Koziol, Wilhelm, Walzwerkmeister in Jedlitze Oels )
Dei Malapane, etwa 55 Jahre, K. stammt Xoinkis, Kurt (geboren etwa 1915), Oberfeld-
aus Thüringen, ; webel
xessor Max, Rodolf, aus Bielitz, geb, 19. 10. J3rehmer (geboren 1914), Stabszahlmeister
1888, Wer war 1945 mit M. in einem Lager Verner (geboren 1914), Stabszahlmeister
in Warschau? Mitteilungen an Frau Alina Lotzott (geboren etwa 1896), Gastwirt aus
Max, Herbede über Witten, Feldstr. 2 zn Gleiwitz $
‚rzebellus, Roman, Schneidermeister aus Hin-
denburg, Kronpr.-Str. 243, seit 43 bei der Wellx Beeren Weg 10 amseh
Hi.-Pol., ‘Mitte Jan, 45 ist G.' beim An-
treten nach einem Anfall zurückgeblieben "PEUDUNASAKCNDNUNUKRUUTDUNSERE " AEPADKNNNUNUUUDEKEETUNTAKKKRERUUUUUNTLNEREE
Wer hat G. gesehen oder betreut? Mittei-
lungen an Frau Berta Kocem, Frankfurt
a. M., NO 14, Preungesheimer Str. 7
j‚egert, Max, geb, 1. 9. %, letzter Wohnori
Katscher, S. war Ziegeleiverwalter i. Fa
Schmack, Katscher O/S. ;
Ir, Piesker, Joachim, geb, 1. 12, 95 in Breslau
und Frau Piesker, Friedel, geb, 4. 9, d8 mit
Kindern Detlef, Henning und Dagmar ,
Familie P, war bis Januar 45 in Tschecho-
witz-Dzieditz, Nordstraße wohnhaft,
au Berta Hainke, geb. Ratal, Aurich/Ost-
"rnesld., Kirchstr. 8, Postleitz. (23)
Angehörige gesucht
Vir erhielten Nachricht ..,
Uber nachstehend aufgeführte Landsleute
jegen Nachrichten vor.
Mitteilungen — auch von Nachbarn
der Genannten, — mit Angabe der
Aennziffer an Verlag „Unser Oberschlesien“,
Frankfurt a. M., Untermainkai 31, erbeten,
Barton, Karl, geb. 14. 8. 28
Angehörigen-Anschrift:
B., Eduard, Kattowitz, Friedrichstr. 64
Benedikt, Heinrich, geb. 26, 4. 12
A.-A,: B., Angela, Kattowitz, Grund-
mannstr.; 29 ;
Bienek, Roman, geb. 21. 7, 26
A,-A: B., Thomas, Kattowitz, Roonstr. 20
Bittner, Gerhard, geb. 18. 5. 14
A.-A.: B., Klara, K.-Domb, Kreuzstr. 9
Biela, Herbert, geb, 7..11. 14 5
A.-A.: B., Bernhard, Kattowitz, Friedrich-
str. 46 * ;
3iela, Erich, geb. 30. 7. 21
A.-A,: Fam, B., Kattowitz, Zinnhütten-
Weg 110c ) +
3ayer, Rudolf, geb. 22. 5. 27 )
A.-A.: Bayer, Johannes, Kattowitz, Hin-
denburgstr, 5 ;
3esik, Hugo, geb. ? E
A Frau H. Besik, Kafttowitz, Danziger-
ichewior, Johann, geb. 24, 6. 21 8
A.-A.: Ignatz Bainczyk, K.-Zalenze,. Dan-
ziger Str. 41 « #
3Zartodziej, Gerhard, geb, 3, 9. 24 .
A.-A.: Josef B., Kattowlitz, Königshütter
str. 26b .
Biela, Bernhard, geb. 12, 8. 20
„A,-A,: Bernhard B., Kattowitz, Freili-
grathstr. 5 .
3Sargil, Josef, geb. 24. 7, 08 4
A.-A,: Leopoldine B., Kattowitz, Freili-
grathstr. 17 . + ;
3anditt, Joachim, geb, 24, 7. 08
A,-A.: Käthe B., Kattowitz, Holteistr. 29
.anger, Max, früher Bahnhofswirt in.Oppelr
wird gesucht von Dietrich, Max, früher
Bahnhofswirt in Illnau, jetzt (13a) Winds-
bach, Krs, Ansbach, Hauptstr. 38
Wolf, Richard, Vermessungsrat, Oppeln, Gile-
selstr., geboren in Groß Döbern
Aorczinietz, Richard, geb. 21. 12, 23 in Gro-
„Schowltz ;
A.-A.: M., Paul, Groschowitz, Sandstr, 1
Geler, Richard, geb. 7,9, 99 in Gleiwitz .
A.-A.: G., Marg., Gleiwitz, Raudenerstr. SE
Jrantzizek, Karl, geb. 16. 11. 18 in Lubau Kr$.
Ratibor :
AA: ?
Ganz, Josef, geb, 13, 9. 26
A,-A.: G., Sofia, Tanowitz, Industriestr. 13
Garozarek, Paul, geb. 8.7. 22 in Ruda
A,-A.: Familie G., Hindenburg, Kronprin-
zenstr. 494
Schmidt, Wolfgang, geb. 8, 1, M in Leipzig‘
A.-A.! Sch., Annemarie, Leobschütz,
Klostergasse 31
Anglisch, Fr-st, N .
A.-A.: E, Maria, Pudlau (od. Pudlan) bei
Oderberg
Kreisverband Bechum. Oberschlesische
+emütlichkeit herrschte. im Bochumer
zatskeller, wo der Bochumer Kreisver-
band sein einjähriges Bestehen feierte
Wie der erste Vorsitzende, Dipl.-Ing. Hans
danke, in den Begrüßungsworten schil-
lerte, wuchs die Vereinigung seit der
äründung (Weihnachten 1951) um das
‘Ofache seiner Mitglieder, Familienange-
ıÖörige nicht gerechnet. Das war auch deı
Anlaß dieser Feierstunde. Landsmanr
Rechtsanwalt Dr. Neumann-Wede-
:ind unterstrich den Zweck und das Zie:
ler landsmannschaftlichen Vereinigung
las kulturelle Erbe pflegen, daß deut-
;ches Kulturerbe nicht, wie die. Polen
)ehaupten, polnischer Herkunft sei. Hier
rtümer auch in. Westdeutschland zu be
jeitigen, sei die Aufgabe gerade der ober-
ichlesischen‘ Landsmannschaft. Es dürfe
iberhaupt keine Streitfrage sein, ob Ober-
schlesien ein Teil Deutschlands sei, Ein
40 Jahre Kammerdienst
A Würdigung seiner mehr aıs Vvierzıg-
äahrigen Tätigkeit im Kammerdienst
wurde Handwerkskammerinspektor Jo-
hann Gothardt der Titel „Handwerks-
kammeroberinspektor“ verliehen: Ldsm
jothart war vor 1945 an der Hand-
werkskammer Oppeln tätig. Nach
dem Kriege .‚versieht er - in gleicher
Kammer in Frankfurt a. Main seinen
Jienst. ; “
Zu seinem 60. Geburtstage am 27. 2.
1953 gratulieren wir nachträglich
aufs herzlichste,
heimatliches Essen (Schlachtschüssel mit
Schlachtfleisch und Schlachtwurst — ein
„andsmann hatte dafür gesorgt!) leitete
;ber zum gemütlichen Teil des Abends.
Die fällige Jahreshauptversammlung sol!
srst einberufen werden, wenn sich die
Viesbadener Beschlüsse ausgewirkt
2aben.
Kreisverband Hagen. Am 20. Februar
and in Hagen im Restaurant „Zur
Xanne“ die Gründungsversammlung der
Irtsverbandes Hagen der Landsmann:
schaft der Oberschlesier statt. Der Ein
jerufer Landsmann Alois: Cygan be
zrüßte die zahlreich erschienenen Lands-
‚eute und gab nach einem kurzen Hinweis
ıuf den Zweck dieser Zusammenkunft da:
Wort an Landsmannn Jarosch, der ir
nem Referat die Dringlichkeit und Not-
vendigkeit. des Zusammenschlusses der
Jberschlesischen Menschen zu einer Lands:
nannschaft der Oberschlesier heraustellte
sein oft von Beifall unterbrochener Vor.
‚rag war getragen von dem Gedanken aı
lie Schicksalsgemeinschaft aller Oberschle
jer, der unter Fremdherrschaft sowie de:
m Exil lebenden. In brüderlicher Ver
Jundenheit mit den übrigen Landsmann
chaften wollen wir-an dem großen Ziele
ler Wiedervereinigung mit deı
‚stdeutschen Heimat arbeiten. Letzter
indes kanı aber nur der Oberschlesier
jelbst sein Brauchtum und Volkstum
jeine geistigen und sittlichen sowie kultu.
ellen Werte pflegen. Die Landsmann-
‚chaft der Oberschlesier fühlt sich daher
voll verantwortlich für die Heimat unc
lie Menschen diesseits und jenseits de)
irenzen. Landsmann Rose, der als Ver.
ireter des örtlichen BVD herzlich begrüß,
wurde, zeigte den Weg und die bisher ge
‚eistete Arbeit der Heimatvertriebenen:
verbände auf, wobei er betonte, daß gerade
>berschlesische Menschen di«
4‘ktivsten Helfer waren. Er dürfe
leshalb hoffen, daß auch eine Landsmann-
chaft der Oberschlesier, wenn sie sich in
las gemeinsame Ziel aller Heimatvertrie-
‚jenen einschalte, einen Aktivposten dar
tellen wird.
Landsmann Assessor Stanowsk
ıberbrachte die Grüße der im Landesver.
»and Nordrhein-Westfalen zusammenge
'aßten Landsleute. Sein Vorschlag, auch ir
lagen die Landsmannschaft‘ der Ober:
chlesier zum Tragen zu bringen, fand leb.
.aften Beifall und einstimmige Annahme
3ei der anschließenden Wahl ginger
‚andsmann Alois Cygan als 1. Vor
‚itzender, Landsmann Edmund Alexo-
witz als 2. Vorsitzender, Frau Klär:
?awlig als Schriftführerin, Sept
<lingberg als Kassierer hervor. Mi'
inem herzlichen Glückauf für die Weiter-
‚rbeit der Landsmannschaft der Oberschle
äer in Hagen wurde der Abend. beendet
Kreisverband Herne. Am 21. Februar
and in der Westfalenschenke in Herne die
ällige Moanatsversammlung des Kreisver-
»andes der Landsmannschaft statt. De:
„ Vorsitzende, Landsm. Ing. Gonsio
owski, begrüßte die zahlreich erschie-
‚enen Landsleute sowie die Vertreter de:
-resse und .den vom Bundesverband an:
vesenden Geschäftsführer Jarosch aw
'rankfurt (Main). Nach Ausgabe von übeı
30 neuen Mitgliedskarten überbrachte
‚andsmann Assessor Stanowski die
3rüße des Landesverbandes Nordr-hein-
Vestfalen. Landsmann Jarosch gak
.inen geschichtlichen Überblick über Ober-
ichlesien und sagte u. a., daß dieses Gebiel
ieit 1335 Grenzland sei, und daß
lieses Land Menschen besonderer Ar!
eprägt habe, Die Sonderart der Ober-
cChlesier hat die Volksabstimmung vor
321 auch dem Landesunkundigen bewie-
en, Der sinnfälligste Beweis für die
‚igenart der Oberschlesier war der Selbst-
»ehauptungskampf der Ostoberschlesie)
nter polnischer Herrschaft, Im Auslanc
;£ Oberschlesien seit 1920 ein politischer
er übrige Teil Schlesiens dagegen ein geo-
raphischer Begriff. Die Landsmannschafi
ıer Oberschlesier, die sich im Herbst 195
u Frankfurt/M. auf Bundesebene konsti
niert hat, ist im ständigen Wachsen be-
riffen und hat ihre besondere Daseinsbe-
'echtigung durch die Fürsorge für die
n der Heimat verbliebenen vielen Hun-
lerttausenden unter Beweis zu stellen. Er
Cchloß seine von Beifall unterbrochenen
\usführungen mit den Worten: Wenn wir
ınsere oberschlesische Heimat nicht auf-
‚eben und immer für sie eintreten, wird
ie für uns und für Deutschland niemalr
erloren sein,
Kreisverband Groß-Dortmund. Für der
us beruflichen Gründen aus Dortmund
cCheidenden 1. Kreisverbandsvorsitzen-
ıen, Landsmann Dr.-Ing. Georg Dresner,
vurde in der Jahreshauptversammlung
techtsanwalt Dr. jur. Fritz Hollunder
‚um ersten Vorsitzenden gewählt. Der Po-
;ten des Schriftführers wurde Landsmann
\nton Schaller übertragen. Anfang
Pebruar trafen sich die Landsleute zu
nem Wintervergnügen im „Deutschen
Hof“, Der. 1. Vorsitzende begrüßte die
\nwesenden, worauf das Oberschlesier-
-ied gesungen wurde. Die Gesangsdarbie
ungen unserer Landsmännin, Frau
\pelt, fanden gebührenden Beifall. Mi:
lem Steigerlied „Glückauf, Glückäuf'
vurde der offizielle Teil beschlossen unc
-‚anach das Tanzbein geschwungen.
Die nächste Zusammenkunft der Lands
eute findet am 6. 3, „Zum Wicküler“
Iumboldistr. 15, statt, An diesem Abent
zird die seit Jahrzehnten bestehende Ver-
‚undenheit des Ruhrreviers mit dem ober-
chlesischen Industriegebiet aufgezeigt und
user westfälisches Gastland mit Land und
‚euten, Geschichte und Kultur unsereı
Ieimat näher gebracht werden. Die neue
\nschrift des Kreisverbandes lautet: Kreis-
erband Groß-Dortmund, z. Hd. v. Dr
/ritz Hollunder, Dortmund, Gold-
traße 14,
Wie uns aus Nordrhein-West-
'alen berichtet wird, ist die Lands.
mannschaft der Oberschle-
;ier im ständigen Wachsen begriffen,
Durch die Neuerrichtung einer Anzahl
Kreis- und Ortsverbände gehört sie in
Jliesem Raum zu den führenden lands-
nannschaftlichen Verbänden.
Landesverband Bayern .
Kreisverband Hof/Saale. Am Don-
ıerstag, dem 26. Februar fand im Feld-
‚chlößchen die fällige Monatsversamm-
'ung statt, ;
Der 2. Vorsitzende Dr. Paul Krömer
eitete die Versammlung, Nach einem
von Uschi Meyer vorgetragenen Prolog:
Zichendorff-Gedanken von Lands-
nann Helmut Meyer wurde das schöne
Lied: „Wer hat dich, du schöner Wald“
jemeinsam gesungen, Mit dem Gedicht:
Sehnsucht“ erfreute uns Horst Jarosch
Jie Gesangsgruppe brachte das schöne
-jed: „Wem Gott will rechte Gunst er-
veisen“ klangvoll zu Gehör. .
Darauf hielt Landsmann Studienra.
Telmut Meyer seinen vorzüglichen Vor-
;rag über Oberschlesiens Sänger unc
Jichter Josef Freiherr von Eichendorff
ler am 10. März 1788 im Schlosse
ıu Lubowitz das Licht der Welt erblickte
Wie prächtig verstand es der Vortra-
zende, uns die Schönheiten der Eichen-
lorffschen Dichtungen vorzutragen und
ıns immer wieder auf die Werke un-
'eres größten Sängers hinzuweisen, Wie
ırfreuend waren die kurzen Zeilen au:
lem „Taugenichts“, wie prächtig klan:
das Märchen“. — Das Gedicht „Mond
ıacht“ trug Gerda König vor. Wie er
reuten die Gedichte: „Erinnerung‘
‚Heimweh“, „Valet“; Nach einem Lebe:
7oll Reiselust, Heimat und Naturliebe
and dieses Dichterherz seine letzte
Ruhestätte am 26. 11. 1857. in der Resi-
lenzstadt Neisse O./S. Der Chor sang
‚O Täler weit, o Höhen“, Mit dem ge
neinsamen Lied:. „In einem kühlen
ärunde“ war die erhebende Gedenk-
'eier beendet. Landsmann Stadtra!
Schellwald wirbt für Gesangs-
Iruppe. nn .
Krsvbd, Oedelzhausen. Im Februar hielt
‚er Kreisverband Oedelzhausen seine
rste Jahreshauptversammlung ab. De,
<reisvorsitzende, Landsmann Knap-
>itz, gab einen Überblick über das ver.
jangene Geschäftsjahr und der Kassiereı
iber den derzeitigen Kassenstand. Der
Jorstand wurde für die geleistete Tätig-
keit gedankt und Entlastung erteil:
und dann zur Neuwahl geschritten
Zum 1. Kreisvorsitzenden wurde Lands
nann Wilhelm Knappitz, zum Schrift
führer Gerhard Mitrenga, zum Kassie
rer Landsmann Alois Th om as, zum Kas-
jenrevisor Albert Watzke (Leobschütz)
„um Kulturreferenten Richard Schimo«
°ek (Leobschütz), zu Beisitzern Jose:
"ekulla (Pilchowitz) und Rosa Rosen.
‚erger (Beuthen) einstimmig gewählt.
Jes weiteren . wurde beschlossen, das
jtiftungsfest Anfang Mai zu be-
;ehen. Mit dem Absingen des Steigerliedes
‚ahd die harmonische Versammlung .ihr
Inde, Glückauf!
UdO. Kreisverband Bonn:
Abstimmungsgedenkfeier am Mitt-
woch, dem 18. Mätz im Saale des Bun-
lesrates (Bundeshaus). Es sprechen
3undesminister Kaiserund Dr. Ulitz.
3eginn 19.30 Uhr.
LdO. Kreisverband Frankfurt/Main:
Abstimmungsgedenkfeier am Donners-
;ag, dem 19. März, im großen Saale des
<arlshauses (Seilerstraße). Es spricht
Dr. Otto U1itz, der langjährige Führer
les Deutschtums in Ostoberschlesien, Be-
zinn 20 Uhr.
LdO. Kreisverband Nürnberg:
Am 21, März- veranstalten die Kreis-
zerbände Nürnberg, Fürth und
Erlangen der Landsmannschaft der
Oberschlesier in Nürnberg eine Ab-
sStimmungsfeier, zu der alle
Heimatvertriebenen ‚eingeladen sind.
LdO., Kreisverband Hof/Saale;
Am 22, März findet in Hof eine Ab-
stimmungsfeier statt, Die Festrede
in Nürnberg und in Hof wird der aus
dem Volkstumskampf bekannte Führer
des Deutschen .Volksbundes Dr. Otto
Jlitz halten.
LdO. Kreisverband Hagen/Westf. -
Die Landsmannschaft der Ober-
schlesier, Kreis- und Ortsverband Hager
in Westf., hält am 20. März 1953, 20 Uhr
im Lokal „Eicker“, am Markt, ihre Mo
natsversammlung mit einer Gedenk:
'eier zur Erinnerung an den Abstim-
.nungstag in Oberschlesien ab. Es sprich!
der Landsmann und frühere Direktor
les Landesmuseums in Beuthen, Prof
Alfons Perlick.
„Unser Oberschlesien”
gratuliert
Am 25. März 1953 begeht Frau verw
Agnes Burkert, in Schwarzenbach a
Saale, Martinlamnitzerstraße 102, ihrer
‚6. Geburtstag. Frau Burkert wohnte vo!
jer Vertreibung in Oppeln.
Ausgabe Nr. 3, Seite 5
En
Thomas Kafranke (1l.v.lks.) auf der Iserlohner
Großkundgebung September 1952,
Rechtsanwalt Kaffanke 70 Jahre
Ein treuer Sohn seiner oberschlesischen
Heimat!
Am 18. 2. 1883 wurde Thomas Kaf-
lanke als Sohn einer kinderreichen
Yamilie in Schönwald bei Gleiwitz
zeboren. Er besuchte das Kegl. Kath.
jymnasium in Gleiwitz, an dem eı
Auch seine Reifeprüfung ablegte. An-
schließend studierte er Rechtswissen-
ichaften und eröffnete nach bestande-
ı1em Assessor-Examen eine Rechts-
ınwaltspraxis in Kattowitz. Aus
lem ersten Weltkrieg kehrte Kaffanke
‚erwundet als Brigade-Adjutant zurück.
„920 ließ er sich in. Gleiwitz als
Rechtsanwalt und Notar nieder. Seit
„919 war er als Zentrumsabgeordneter
Mitglied der Gleiwitzer Stadtverord-
netenversammlung und längere Zeit
stadtverordnetenvorsteher. Nach der
3esetzung Oberschlesiens durch die Al-
.lierten wurde er zum Plebiszit-
Kommissar für den Stadt- und
Landkreis Gleiwitz ernannt. Im Juli
‚921 mußte sich Rechtsanwalt Kaffanke
einem Verfahren vor dem französischen
Kriegsgericht unterziehen. Da man ihm
ıber nichts vorwerfen konnte, schlief
lieses Verfahren ein. Vor der Abstim-
mung in O/S geriet Kaffanke in eine
jolnische Propagandaversammlung, auf
ler er von bewaffneten Polen mil
Knüppeln geschlagen wurde. -— Im
Kampf um den Annaberg
inden wir Rechtsanwalt Kaffanke in
vorderster Front. Die Stadt Gleiwitz
Arte ihren um Oberschlesien verdien-
ten Sohn dadurch, daß sie eine Straße
sach ihm benannte. Im Dritten Reich
nat man öfter versucht, Rechtsanwalt
Kaffanke an der Ausübung seiner
Praxis zu behindern — es ist aber nie-
mals gelungen. Im Februar 1945 wurde
Kaffanke. von den Russen ver-
schleppt und kehrte erst 1950 un-
gebrochen aus der Gefangenschaft zu-
rück, Drei Söhne von seinen sechs Kin-
ern sind im letzten Krieg gefallen.
Heute lebt Rechtsanwalt Kaffanke in
Wuppertal.
Die „Landsmannschaft der Oberschle:
;ier“ wünscht diesem tapferen und be-
währten Kämpfer für unsere Heimat
?#inen geruhsamen Lebensabend, vor
ıllem aber, daß sein heißester Wunsch
n Erfüllung gehen und er ein be-
Preites deutsches Ober-
ichlesien wiedersehen möge!
Auskünfte für Flüchtlingslehrer und
deren Hinterbliebene werden durch die
Zentralstelle für Flücht-
lingslehrer, Hannover, Ar-
chivstraße 3, erteilt.
Die Schriftleitung
Jakob Kaiser wurde 65 Jahre
Jakob Kaiser war vor dem Kriege
Funktionär der christlichen Gewerk
schaftsbewegung und bis 1933 Mitglieo
der Zentrumspartei. Während der Hit-
lerzeit lebte er in Berlin in Kellern ver-
steckt vor den Häschern der Gestapo.
Ein Mann des 20. Juli, ein deutscher Pa-
criot, bei dem die nationale Prägung
stets ebenso stark ausgesprochen war wie
lie soziale und die christliche.
Nach 1945 rang er mutig gegen die Sow-
jetisierung der Ostzone, bis er, der
stetsfürFreiheitundEinhei{l
Deutschlands eintrat, den Sowjet-
bereich verlassen mußte, um fortan in
der freien Bundesrepublik sich für die
Einheit ‚der deutschen Gewerkschafts-
bewegung einzusetzen und als Bun-
desminister für gesamtdeutsche. Fra-
gen zu wirken als die personifizierte
Hoffnung der 18 Millionen in der Ost-
zone lebenden Deutschen, Neben dem
Bundespräsidenten, Ober - Kirchenrat
Ehlers, ist Jakob Kaiser zweiter Vor-
sitzender der CDU und zudem Führer
der christlichen Gewerkschaft.
ÖBERSCHLESIER Besucht die Abstimmungsfeiern
unserer Landsmannschaft in den Städten der Bundesrepublik!