Unser Oberschlesien
Tłumaczenie
Więcej informacji
Tłumaczenie na język polski zostało wykonane automatycznie za pomocą sztucznej inteligencji. W związku z tym, mogą występować błędy w tłumaczeniu. Tłumaczenie dotyczy tylko i wyłącznie części tekstu, która zawiera słowa kluczowe.
Artykuł omawia historię i skutki podziału Górnego Śląska na mocy decyzji Genewskiego z 1921 roku i opisuje rolę Niemiec w obronie swoich interesów w tym regionie.
NASZA GÓRNY ŚLĄSK
Polskie plany grabieżcze sprzed 55 lat na Górnym Śląsku
Podczas ustalania nowej granicy, wynikającej z podziału Górnego Śląska, szczególne trudności napotkano w związku z przemysłem węglowym. Decyzje dotyczące granic były arbitralne, a celem było przede wszystkim przydzielenie Polsce jak największej części przemysłowego Górnego Śląska. Złożoność stosunków w tym regionie oraz brak odpowiedniej informacji wśród autorów werdyktu genewskiego z 20 października 1921 roku sprawiły, że decyzje były dalekie od merytoryczności. W rezultacie wszystko zależało od końcowego ustalenia granicy w ramach komisji granicznej oraz od wytrwałości niemieckich przedstawicieli.
Już negocjacje dotyczące linii demarkacyjnej, które rozpoczęły się bezpośrednio po 20 października 1921 roku, prowadziły do zaciętych sporów między delegacjami polską i niemiecką w sprawie przydziału kluczowych obiektów przemysłowych. Szczególnie sporne były:
- Delbrückschächte,
- kopalnia Radzionków,
- wschodnie pole kopalni Königin-Luise (Królowej Luizy).
Decyzja z grudnia 1921 roku dotycząca linii demarkacyjnej przyznała Niemcom Delbrückschächte, wschodnie pole kopalni Königin-Luise oraz główną część pola kopalni Radzionków.
Jednak końcowe ustalenie granicy przyniosło nowe trudności ze względu na konsekwentnie podnoszone przez Polskę roszczenia terytorialne. Polska żądała stanowczo m.in.:
- Delbrückschächte,
- kopalni Fiedlersglück wraz z polami cynku Wilhelmsglück w Bytomiu,
- terenów Städtisch-Dombrowa z kopalnią Radzionków,
- wschodniego pola kopalni Königin-Luise,
- oraz rozległych terenów w okolicy Kuźni Nieborowskiej.
Długotrwałe negocjacje dotyczące poszczególnych obiektów, konsultacje z wieloma ekspertami na żądanie obu delegacji (polskiej i niemieckiej) zajęły tygodnie i miesiące w 1922 roku. Zacięte walki nawet o najmniejsze obszary, zważywszy na ich ogromne znaczenie, zakończyły się w grudniu 1922 roku sukcesem dla niemieckich roszczeń. Wyjątek stanowiły Delbrückschächte, w sprawie których negocjacje trwały jeszcze do 9 czerwca 1923 roku.
Tekst źródłowy
Więcej informacji
Tekst źródłowy nie należy do najłatwiejszych do czytania ze względu na fakt, iż jest to tekst zeskanowany z oryginalnego dokumentu. Nie jest to tekst "przepisany", lecz "przeczytany" przez system OCR. Co za tym idzie, mogą występować błędy w tekście i "dziwne" znaki.
UNSER OBERSCHLESIEN
Polnische Raubpläne vor 55 Jahren in Oberschlesien
Der Steinkohlenbergbau in unserer Heimat vor und nach der willkürlichen Zerreißung 1922
Nr. 7 vom 1. April 1977, Seite 3
DZ
Zuteilung noch bis zum 9. Juni 1923 wei-
er verhandelt werden mußte, konnte
lie Gefahr für die oben genannten
Iauptobjekte, daß sie Deutschland ver-
ıren gehen könnten, abgewendet wer-
‚en. Am 9. Juni 1923 erfolgte die
schlußsitzung der Grenzkommission, in
er die Delbrückschächte endgültig
Jeutschland zugesprochen wurden. Der
‚eutschen Delegation war es bei diesen
jrenzregulierungsarbeiten gelungen, zu
etten, was überhaupt noch zu retten
rar.
Yber 1’2 Jahre hatten die Verhand-
‚.ngen über den endgültigen Verlauf
er Grenze zwischen Oberschlesien und
em abgetrennten Oberschlesien in An-
pruch genommen. Die Hindernisse und
chwierigkeiten, die in den Verhandlun-
en entstanden, schienen oft genug un-
berwindlich. Trotzdem ist es der deut-
hen Kommission gelungen, wertvoll-
te Teile deutschen Volkstums und deut-
chen Volksvermögens Deutschland zu
.rhalten. Die langwierige und schwere
Arbeit hat sich im Hinblick auf das
atastrophale Genfer Diktat für
)jeutschland wenigstens im Hinblick auf
ie endgültige Festsetzung der Grenze
zelohnt. - Dr. Gerhard Webersinn
Ein Bildband von Pleß 0/S
Alle Plesser Heimatfreunde werden
1arauf hingewiesen, daß jetzt auch ein
wertvoller Bildband von Pleß O/S
erschienen: ist. Auf 20 Textseiten und
38 Bildseiten mit über 150 Fotos bringt
ar allen Plesser Heimatfreunden die
Heimat wieder näher und wird allen
wieder viel Freude schenken.
Der schöne Bildband kann zum Preis
zon DM 12,— (+ Porto und Verpackung)
‚ezogen werden von Gerhard Kubatz
7ostfach 2213, in 5252 Ründeroth.
Im ZZ
'ahren, sondern müsse der Gegenseite
‚eistungen liefern, ohne auf einer Ge-
‚enleistung zu bestehen.
Also: Das Kuratorium darf noch von
ıer. Einheit träumen, wenn es nur lernt
nd diese Lektion im Lande verbreitet:
"or Kommunisten muß man einen Knie-
all tun, dann werden sie eines Tages so
eb sein und einem Almosen oder —
ruppen und Saboteure schicken.
Kein Wunder auch, daß das Kurato-
ijum die Frage der Tagung: „Welches
Deutschlandbild erhält die junge Gene-
-ation heute?“ nicht selber beantwortete.
Tielmehr konnten die „Macher“ mit Be-
riedigung die Klagen mancher Lehrer
ıus dem Auditorium registrieren, daß
lie Schule kein Deutschlandbild liefern
<önne, wenn sich nicht einmal die Poli-
iker in dieser Frage einig zu sein schei-
ıen. Und das Kuratorium eben auch
‘icht! Te
Statt dessen hatte man sich einen
Jauptdemonteur eines "deutschen Ge-
chichtsbildes zum Referat eingeladen,
‚en Göttinger Professor Rudolf von
'hadden nämlich, der nicht ohne Grund
‚uch in der deutsch-polnischen Schul-
‚uchkonferenz eine ähnliche Aufgabe
rfüllt. Dieser Professor orakelte nebu-
5s daher, um dann zu. der Aufforde-
ung zu kommen, wir hätten dafür zu
orgen, daß „die Bundesdeutsche Alter-
‚ative (zur „DDR“) sich nicht als die
nit dem geringsten Toleranzspielraum
n der westlichen Welt erweist“, Das ehr-
ürchtig lautende Auditorium nahm
‚jese Zumutung ohne Murren hin. Aus-
‚jerechnet die Bundesrepublik Deutsch-
and, deren Toleranz kaum ihresglei-
hen in der westlichen Welt hat, wird
‚mahnt, von dieser Errungenschaft
ichts aufzugeben!
Meinte der Herr von Thadden viel-
eicht, die Vorsorge im Öffentlichen
Dienst gegen Bewerber verfassungs-
'eindlicher Gesinnung? Stört ihn das?
‘ürchtet er um seine Meinungsfreiheit?
J)der wollte er sich einstimmen in den
5hor derjenigen, die vor einem neuen
\ntikommunismus warnen, und die da-
ıt nur die Arbeit des Ostens besorgen?
Wie auch immer: Thadden lag richtig.
jenn der Minister Franke erteilte dem
’erlangen . Ost-Berlins.: nach Anerken-
ung einer eigenen „DDR“-Staatsbür-
erschaft und Aufgabe der im Grundge-
atz festgelegten einen deutschen
taatsangehörigkeit ebenso wenig eine
indeutige Absage (Gaus hat gut vor-
earbeitet), wie er auch die Unmensch-
ichkeiten in der „DDR“ nicht verurteite.
Aan sollte doch „feierliche Deklaratio-
ıen“ abgeben und sich im übrigen auf
‚humanitäre Dienste“ beschränken.
Der beste humanitäre Dienst, der
dringend notwendig ist, wäre die Schlie-
3ung dieses Kuratoriums. Theodor
Jeuss wäre sicher einverstanden und
wir sparen Geld. Karl Rother
Egon Bahr zur
Aussiedlerfrage
Die Sozialdemokratische Partei
Jeutschlands will ihr Augenmerk ver-
;tärkt auf die Spätaussiedler richten.
Dies geht aus einem Aufsatz des SPD-
3Zundesgeschäftsführers und‘ früheren
Istunterhändlers,, Egon Bahr, in der
üngsten Ausgabe des sozialdemokrat-
ıagazins hervor, Darin werden die Ge-
‚ossen aufgerufen, sich „um die
‚ussiedler“ zu kümmern, „Nicht zuletzt
‚urch unsere Partei und die Politik un-
serer Rundeskanzler sind Zehntausen“-
Daß die Sorge und das Leid um das
ıurch den Genfer Machtspruch 1922 zer-
issene Oberschlesien nicht verblasse,
lafür setzte sich der Vorsitzende des
7erwaltungsrates des Osteuropa-Insti-
uts in Breslau, der im Oktober 1922 in
len Ruhestand getretene, von 1906 bis
922 amtierende oberste Bergbeamte
Schlesiens, Berghauptmann a. D. Wirk-
icher Geheimrat Oberbergrat Dr, Karl
Schmeisser tatkräftig ein. Er regte
lie Herausgabe eines „Handbuches der
‚berschlesischen Frage“ an, das ein Jahr
ıach seinem Tode 1925 unter dem Titel
‚Oberschlesien und der Genfer Schieds-
;pruch“ erschien.
Die Festlegung des Gesamtplanes und
ler Vorarbeiten dieses Werkes gingen
ı1och auf Schmeisser zurück, der in der
Zeit des Ringens um Oberschlesien als
Deutscher und besonders auch als Leiter
les schlesischen Bergbezirks an der Ver-
;‚eidigung der gerechten deutschen An-
sprüche den lebhaftesten Anteil nahm.
So ist es auch verständlich, daß in dem
925 erschienenen Werk der oberschle-
ische Steinkohlenbergbau einen be-
ıchtlichen Raum erhielt.
Die Kohlenvorräte Oberschlesiens
wurden damals auf rd. 200 Milliarden
Fonnen veranschlagt. Davon hatte
Deutschland durch den Genfer Macht-
spruch 176 Milliarden oder rd. 7/8 ver-
‚(oren. Der Steinkohlenbergbau. war
säigentlich der jüngste Zweig des ober-
schlesischen Bergbaus. Dies lag daran,
jaß für die Bedürfnisse der. oberschle-
sischen Bevölkerung an Brennstoffen
Jer Holzreichtum Oberschlesiens mehr
als genügte. So ließ man die Kohle auch
lort, wo sie unmittelbar sich zeigte, zu-
ıächst achtlos liegen und schenkte das
Jauptaugenmerk dem Erzbergbau (Ei-
sen, Blei und Zink).
Die. ersten. Versuche. zu. bergmänni-
.cher Gewinnung von Steinkohle starte-
:;en. in der Mitte des 18. Jahrhunderts in
ler Gegend von Ruda und Orzegow, so-
vie bei Kostuchna im Kreise Pleß. Der
jgentliche Erwecker erstand dem Stein-
zolenbergbau, nachdem Friedrich Wil-
ı1elm Freiherr von Reden 1779 kommis-
;arischer Direktor des schlesischen
JDberbergamts geworden war. Er sorgte
*ür Absatz und Transport der oberschle-
sischen Kohle. Im neuentstehenden In-
ilustriebezirk erwuchs der Kohle ein
wichtiger Abnehmer, als im Jahre 1786
auf. der Friedrichsgrube die «erste
Dampfmaschine aufgestellt worden war,
jer bald andere folgten. Weitere Ab-
nehmer der oberschlesischen Kohle ent-
standen, als im Jahre 1796 der erste mit
Steinkohlenkoks betriebene Hochofen
angeblasen wurde. Der Transportver-
besserung diente der im Jahre 1788 im
3au begonnene, 1805 vollendete Klod-
ıitzkanal.
Als sich die Absatzverhältnisse all-
nählich besserten, wurden die beiden
53ruben „Königin Luise“ bei Zabrze und
König“ bei Chorzow begründet. Der
3Zetrieb dieser beiden staatlichen Berg-
wverke wurde für damalige Verhältnisse
vorbildlich. Ständig wuchs die Zahl der
‚berschlesischen Bergwerke. Am Ende
les 18. Jahrhunderts bestanden bereits
ı8 Bergwerke mit 619 Mann Belegschaft
ınd einer Jahresförderung von 38 546
Tonnen. Im Jahre 1860 waren schon 89
zewerkliche Gruben mit 12000 Arbei-
ern und 2 478 000 Tonnen Förderung im
3etrieb. Die Veröffentlichung des Ost-
:uropa-Instituts hau das ständige
Vachstum der. oberschlesischen Stein-
;oOhlenförderung statistisch nachgewie-
;jen. Daß im Ersten Weltkrieg und in
jer Nachkriegszeit die Förderung zu-
‘ückging, war in der wirtschaftlichen
Lage dieser Zeit begründet. Das Ost-
‚uropa-Institut hat auch genaue Zah-
en vorgelegt über die Erzeugung von
<oks, Teer, Teerpech, Teeröle, Schwe-
elsaures Ammoniak und Benzol, die
inständiges Wachstum bis 1913 und ein
:riegsbedingtes Absinken bis 1920 zei-
zen.
Zur Behebung der Absatzverhältnisse
ı1atte die - preußische Staatsregierung
;schon durch Reskript von 1779 eine
Schlesische Steinkohlenbergbauhilfs-
zasse ins Leben gerufen, zu deren
.Iauptaufgaben der Bau und die Unter-
ı1altung des Straßennetzes um den
vachsenden oberschlesischen Industrie-
yjezirk herum gehörte. So waren bereits
‚or dem Bau der Eisenbahnen in der
Mitte des vorigen Jahrhunderts Mög-
ichkeiten zum besseren Absatz der
Sohle geschaffen worden. Nach den Er-
‚ebungen des Osteuropa-Instituts in
)reslau über den Absatz unmittelbar
or dem Ersten Weltkriege betrug der
Selbstverbrauch der Gruben 8 v. H. der
“örderung, der Verbrauch der Hütten-
ndustrie und der Kokereien 16 v. H. der
jesamtförderung. Etwa 25. v. H.. der
)»berschlesischen Kohle gingen ins Aus-
and, besonders nach Österreich-Un-
‚arn, während weitere 35 v.H. der
berschlesischen Industrie des gesamten
‚egierungsbezirks Oppeln zugute kamen
ınd 40 v. H.: dem weiteren deutschen
Iarkte zugeführt wurden. Niederschle-
jen, Berlin, Posen, Pommern und Meck-
nburg waren Abnehmer oberschlesi-
cher Kohle, dazu aber auch Bayern
achsen und Sachsen-Anhalt.
Daß bei Feststellung der neuen, durch
je Zerreißung Oberschlesiens bedingten
rrenze sich gerade auch für den Stein-
ohlenbergbau große Schwierigkeiten
rgaben, war bei der Willkürlichkeit
er Grenzfestsetzung eine Selbstver-
tändlichkeit, die aber keineswegs von
enen gesehen wurde, denen es allein
arum ging, Polen soviel als möglich
om oberschlesischen Industriegebiet
‚uzuweisen, Die Verhältnisse in diesem
zebiet waren zu verwickelt, die Verfas-
er des Genfer Machtspruchs vom
0. Oktober 1921 zu kümmerlich infor-
niert, als daß eine auch nur einiger-
2aßen sachlich orientierte Entscheidung
ıätte ergehen können. So kam schließ-
ich alles auf die endgültige Festsetzung
ler Grenze in der Grenzkommission und
ıuf ein zähes Ringen der deutschen
7ertreter in dieser an.
Schon die Verhandlungen über die
J)emarkationslinie, die unmittelbar nach
lem 20. Oktober 1921 begonnen hatten,
ührten zu heftigen Auseinandersetzun-
‚en der polnischen und der deutschen
Delegationen um die Zuteilung wichti-
‚er Industrieobjekte, so vor allem um
lie von der festgesetzten Grenze durch-
schnittenen Delbrückschächte und die
Radzionkaugrube, ferner um das öst-
iche Grubenfeld der Königin-Luise-
3rube, Die Entscheidung über die De-
narkationslinie im Dezember 1921 be-
üjeß die Delbrückschächte, das östliche
Jeld der Königin-Luise-Grube und den
AYauptteil des Grubenfeldes von Rad-
zionkau bei Deutschland.
Die endgültige Grenzfestsetzung
ırachte jedoch durch die beharrlich ver-
retenen polnischen Gebietsansprüche
‚eue Schwierigkeiten, Es enthüllte sich
{eutlich ein neuer polnischer Raubplan.
>olen forderte mit aller Entschiedenheit
ıle Delbrückschächte, die Fiedlersglück-
ärube nebst den Zinkfeldern von Wil-
‚elmsglück im Stadtgebiet Beuthens.
ı1as Gelände von Städtisch-Dombrowa
nit der Radzionkaugrube, das Ostfeld
ler Königin-Luise-Grube, dazu weite-
'es Gelände bei Nieborowitzer Ham-
ner. Ein langes Hin und Her der Ver-
‚andlungen über die Einzelobjekte, die
Jeranziehung zahlreicher Sachverstän-
iger auf Verlangen der polnischen wie
er deutschen Delegierten ließ Wochen
.nd Monate des Jahres 1922 vergehen.
lin erbittertes Ringen auch um die
leinsten Flächen in Anbetracht ihres
‚ohen Wertes brachte schließlich‘ doch
m Dezember 1922 ein erfolgreiches Er-
‚ebnis für die deutschen Ansprüche. Bis
‚uf die Delbrückschächte, über deren
Silberne Ehrennadel
Auszeichnung verdienter Oberschlesier
der LdO verliehen
am Abst' >=egedenktaq 1971
Aus Anlaß der 46. Wiederkehr des
‘ages der Volksabstimmung in Ober-
chlesien am 20. März 1921, der wieder
n allen Kreis- und Ortsgruppen der
‚andsmannschaft ‚der _Oberschlesier
vürdig begangen wurde, sind nachste-
ıende verdiente und in der Heimat-
‚rbeit bewährte Landsleute und Mit-
‚lieder der LdO mit der Silbernen
ihrennadel des Bundesverbandes
ler Landsmannschaft der Oberschlesier
usgezeichnet worden: | ;
Taria Bock, Oldenburg; .
’aul Buchholz, Wiesbaden;
'ernhard Franik, Marl‘
[edwig Franik, Marl;
Miktoria Görlich, Passau;
jertrud Gote, Oldenburg; .
.ichard Heinze, Oldenburg;
deltraut Hoffmann, Wolfsburg;
justav Kauf, Frankfurt/M.;
Jargarete Kipinski, Marl;
\lois Kubsda, Oldenburg;
Aartha Müller, Wolfsburg;
jwald Münch, ‘
Irtenburg (LdO Passau);
\lois Piontek, Northeim; .
Iildegard Rack, Passau; .
daul Reeden, Frankfurt/M.;
Anna Ronczka, Passau;
Agnes Sachnik, Oldenburg; :
Marie Uersfeld, Wolfsburg;
Maria Weindich, Passau.
Um das Führen akademischer Grade
Die Kultusministerkonferenz will im
tahmen der Bemühungen um die Inte-
ration der Aussiedler die Möglichkei-
en der Anerkennung an ausländischen
\usbildungseinrichtungen erworbenen
Tochschulgrade prüfen. Auf Grund der
ilbedürftigkeit soll die Prüfung unab-
ängig von den noch nicht abgeschlos-
enen Beratungen im Zusammenhang
nit dem’ Staatsvertrag über Hochschul-
rade erfolgen... Das geht aus einer Ant-
vort des Generalsekretärs der‘ KMK,
schulz-Hardt an den Staatssekretär im
Jiedersächsischen Ministerium für Bun-
esangelegenheiten und Vorsitzenden
ler Arbeitsgemeinschaft der Landes-
lüchtlingsverwaltungen, Dieter Haa-
jengier (CDU) hervor. Haaßengier hatte
n einem persönlichen Schreiben an den
teneralsekretär der KMK auf die
chwierigkeiten der Aussiedler bei der
nerkennung ihrer Hochschulgrade hin-
ewiesen. Haaßengier appellierte dabei
.n die Kultusministerkonferenz bis zum
Abschluß des Staatsvertrages den Län-
lern zumindest eine einheitliche Hand-
ıaabung zu empfehlen.
Die bisherige Praxis einiger Bundes-
änder, das Führen des akademischen
irades nur mit einem die Herkunft be-
jeichnenden Zusatz zu gestatten, führt
mmer wieder zu Nachteilen bei den Be-
nühungen um einen Arbeitsplatz und
u dem Gefühl des Betroffenen, diskri-
niniert‘ zu werden, Im Interesse der
\ussiedler wäre es nach der Meinung
ron Haaßengier zu begrüßen, wenn
chon jetzt alle Bundesländer die z. B
n Rheinland-Pfalz, Baden-Württem-
‚erg und Bayern bestehende Praxis
bernehmen würden, die Führung des
ırworbenen akademischen Grades in der
ntsprechenden deutschen Form und
sbkürzung ohne Hinzufügung der ver-
eihenden Hochschule zu genehmigen.
° ® „tr
Hilfloses Kuratorium
Nur noch ein überflüssiges Unternehmen, das Spesen verzehrt
ıicht einer ebenso gewichtigen Bedeu-
ung der Positition des Inhabers.
Der eigentliche Mentor bleibt Wil-
ıelm Wolfgang Schütz, der Unsterb-
iche. Trotz zeitweiliger Flucht auf einen
>hefredakteursposten in der Schweiz,
von dem er Abschied nehmen mußte, als
ler Buüundesrechnungshof dunkle Punkte
n der Geschäftsführung im Kurato-
ijum entdeckt hatte. Trotz dieser Affä-
en bleibt er Vertrauensmann jener
iruppe Bonner Politiker, die auch über
l@ieses Sprachrohr weiter demonstrieren
vollen. was an Pesten eines Widerstan-
Ein Schlesier Intendant des ZDF
Ein Diplomat leitet jetzt Europas größte Fernsehanstalt
Mit großer Mehrheit wurde vom ZDF- Legationsrat 1. Klasse zum Ministerial-
Ternsehrat unser schlesischer Lands- direktor und Chef der Westabteilung
nann, der 59 Jahre alte Karl-Günther les AA befördert.
zon Hase, zum neuen Intendanten Vom Kanzler ans Portepee gefaßt,
ler größten Fernsehanstalt Europas ge- sagte er ja. Unter Adenauer, dann unter
wählt. Dazu schrieb Georg Schröder in £rhard und auch noch einige Monate
‚Die Welt“: unter Kiesinger diente er als Regie-
„Karl-Günther von Hase, Intendant rungssprecher. Es waren fünf stürmi-
les Zweiten Deutschen Fernsehens — sche Jahre der Innenpolitik, aus denen
sine Überraschung? Ja und nein. Ja, Yase nach Meinung wohl der meisten
weil sein Name in letzter Minute über- 3Jonner Korrespondenten als der beste
‚aschend in die Abstimmungsschlacht legierungssprecher hervorging, der ih-
zeworfen wurde, Nein, weil er vor ge- en je gegenübergestanden hatte. Dies
nau zehn Jahren schon einmal, und var ein Mann, der sich wie zuvor als
zwar einstimmig, zum Intendanten ge- .precher des Auswärtigen Amtes durch
vählt worden war, damals zum Chef iel Arbeit, viel Aktenstudium ständig
jer Deutschen Welle. .in exaktes Wissen über den Stand der
Hase hatte akzeptiert, weil es ihm an Jinge besorgte.
Jer Zeit schien, das nervenaufreibende 1967 mußte Hase blutenden Herzens
Amt des Leiters des Bundespresseamtes «uf den Posten als Intendant der Deut-
ınd Regierungssprechers zu räumen. ‚chen Welle verzichten. Diesesmal war
3etroffen und gar nicht erfreut hatte ®S Bundesverteidigungsminister Ger-
1962 von Hase in seinem Amtszimmer 2ard Schröder, der ihn ans Portepee
m Außenministerium von einem Freund ’aßte, da er auf.der Hardthöhe ganz
zernommen, er müsse damit rechnen, ınvorhergesehen einen Nachfolger für
n Kürze zum Bundeskanzler gerufen Staatssekretär Karl Carstens benötigte,
zu werden, der ihm die Nachfolge Felix Jen sich Kiesinger ins Kanzleramt ge-
von Eckardts anbieten werde. Erst we- 1ıolt hatte. Wieder entzog sich Hase nicht
nige Monate zuvor hatte Außenminister lem Appell. Wie hätte er es auch vor
Heinrich von Brentano den Leiter sei- >»ich selbst verantworten können, der
nes Pressereferates vom Vortragenden >»ich nicht nur so sah, sondern es mit al-
len Fasern war: ein Preuße, ein Staats-
m jJiener, ein ehemaliger Berufsoffizier,
nk . an Sproß eines Soldatenhauses.,
erichte an die Redaktion! Der junge Major im Generalstab und
Um unnötige Verzögerungen zu Ritterkreuzträger. Karl-Günther von
vermeiden, sind alle Einsen- a am En der A als Br
„ Benseiter über die Speyrer Diplomaten-
Zungen aß „Unser Oberschle schule in den Auswärtigen Dienst. Er
en“, die zur Veröffentlichung iD +1; 1;erte dort an allen Plätzen. Der nun
ınserer Zeitung bestimmt sind, 59;ährige Schlesier ist ein fortschrittli-
stets nur - cher Konservativer, Ob er ein Partei-
x buch vorzeigen kann? Gefragt hat ihr
Mn die Schriftleitung: in all den Jahren nie jemand danach,
WVilhelm-Hauff-Straße 8, ıber es ist nicht anzunehmen. Wichtiger
6200 Wiesbaden, t, daß nun ein „Ritter wider den tieri-
% chen Ernst“, ein ebenso liebenswürdi-
zu richten. Anzeigen und Bestel- zer wie fest zupackender Mann mit Füh-
lungen sollen weiter wie bisher ‚ungskraft an die Spitze der größten
+ { dem Verlag zugeleitet werden. TV-Anstalt in Europa tritt.“
In Berlin hat kürzlich eine Gespen-
‚terversammlung stattgefunden. Es war
‚eine spiritistische Sitzung, von denen
s in dieser Stadt einige geben mag.
jondern das „Kuratorium Unteilbares
Jeutschland“ tagte, Die Presse nahm
:aum Notiz von der Jahresarbeitsta-
ung dieses Gremiums, die wieder ein-
nal die Tatsache bestätigte, daß es sich
ıur noch um ein Unternehmen handelt,
las Spesen verzehrt und einigen Old-
‚mern Versorgung bietet.
Ergraute Männer, kein Zweifel, daß
ıe es ehrlich mit ihrem Bekenntnis zu
lem einigen und einzigen Deutschland
neinen. Junge Gesichter waren kaum zu
arblicken. .
Bezeichnend für die Bedeutungslosig-
zeit des Kuratoriums: Ursprünglich
jätte die Tagung nach jahrelang geüb-
er Tradition Anfang Dezember statt-
inden müssen. Sie wurde aber verscho-
jen, weil man damals, als die Entschei-
lung über das Datum der Tagung fallen
nußte, noch nicht das Ergebnis der Bun-
Jestagswahlen vom 3. Oktober vorausse-
ıen konnte und auch nicht während der
zegierungsbildung zusammentreten
vollte.
Diese Begründung bedeutet nichts an-
eres, als daß man eingestand, kein
iremium mehr zu sein oder sein zu wol-
ın, das die Richtung der Deutschland-
olitik erarbeitet und angibt. Man steht
‚icht. mehr über den Parteien
was man noch immer vorgibt), sondern
m Schatten der Parteien. Man ist keine
>lattform mehr, sondern ein Plauder-
erein. les gegen weitere Vorleistungen in der 7on Menschen aus der Sowjetunion un«
Die Nichtachtung der Versammlung )eutschlandpolitik sich noch rührt. ’olen zu uns, d. h. in eine fremde Welt
‚urch die Bundesregierung wurde ak- Schütz entledigte sich dieses Auftra- ‚ekommen, die Heimat werden Soll.“
ankundig: Von der SPD war nur kurz ‚es wieder mit einer seiner „geistrei- )er Bundesgeschäftsführer betonte;
‚er Bundesminister Egon Franke zur ‘hen“ Formulierungen. Er sprach von ‚Wir würden versagen, wenn WIr Sle nur
+bgabe seiner Referentenrede erschie- :iner „Asymetrie der Deutschlandpoli- ıerbrächten und sie dann aussetzten.
en, die FDP hatte keinen Vertreter ge- ik“. Dahiner verbarg sich der Vorwurf Tr appellierte an die Mitglieder seiner
“hickt. Nur die CDU trat deutlich in n die Struktur der Leistungsgesell- ’artei, jeder Ortsverein sollte .„Genos-
'rscheinung durch den Berliner Vorsit- chaft, in der schon der Schüler lerne, ‘en finden, die sich um die Aussiedler
anden Peter Lorenz und Richard von laß man für eine gute Leistung auch :ümmern. Jeder Sozialdemokrat in
7eizsäcker aus Bonn. Johann Baptist ine entsprechende Gegenleistung ver- <oOmmunalen Dienststellen sollte seinen
iradl war von Amts wegen dabei; er ist angen könne und dürfe. Aber in der Sinfluß geltend machen und seine Phan-
mmer noch „Vorsitzender des Ge- Deutschlandpolitik — so W. W. Schütz— asle anstrengen, um . gerade in einer
‚chäftsführenden Präsidiums des Kura- sei das ganz anders: Hier dürfe man Zeit, in der es. Arbeitslosigkeit gibt,
-oriums“. Aber der lange Titel entspricht nicht nach dem gelernten Modell ver- Wege zu ebnen.“ -h
ra