Ostdeutsche Morgenpost 1930
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Kłótnia w Pilchowicach doprowadziła do brutalnego ataku, w wyniku którego kobieta doznała poważnych obrażeń głowy.
Johann Dudlo pokłócił się ze swoją szwagierką o kilka kwiatów lipy. Przeskoczył płot, chwycił siekierę i uderzył ją tępą stroną w głowę. Kobieta straciła przytomność, a Dudlo nadal ją bił. Lekarz stwierdził złamanie czaszki i ranę na potylicy. Poszkodowana pozostaje pod opieką medyczną.
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vor dem Schwurgericht in Gleiwitz der Kampf um die Scholle Familienstreit bis zum versuchten TZotschlan — Mit der Art gegen die 6chwägerin Eigener Bericht) Gleiwitz, 6. Oktober. e e um die — sich F RV ührt X i jelte sich die zur Erbitterung getrieben worden sei, die dann FIn 3 Denn m — we — sig die zu der Tat geführl habe. Wenn das Gericht dem 368 di ebendie den Vandwirtssohn Inhann Ingectladten niht den db binee, somse Dudlo am Montag wegen versuchten dHe b S auuch den versuchten Mord und den versuchten Mordes vor das Schwurgericht führte. In Totschlag verneinen, denn der Angeklagte habe der Verhandlung — ein Bild von nicht den Willen dehabt, seine Schwägerin bäuerlichen Intrigen und Bauernhaß. Die zu köten. Bei Beurteilung der als Körperver- Familie Klyck hatte zwei Töchter, die Familie etzung zu beurteilenden Tat müßten dem Ange⸗ Dudlo zwei Söhne. Von den alten Klycks lagten mildernde Umstände zugebilligt ane di Idee aus, die Kinder mit denen der Fa verden. milie Dudlo zu verheiraten. Auf diese Weise 24 sollten angeblich beide Paare ungeteilt Die ereee *— Charakters Bauerngüter bekommen. Es wurde eine r Angeklagten, b — die Rechtsanwalt Dr. Huschke gab, stimmte mi. Doppelhochzeit geieiert. dem auch vom Staatsanwalt gewürdigten Gut— achten von Medizinalrat Dr Spiecker über—⸗ ein, der dem Angeklagten eine Schwachsinn leich ten Grades, erhöhte Reiszbarkeit, Beeinflußbar⸗ keit und e ee zugesprochen hatte. In —dem Gutachten war zum Ausdruck gekommen, daß die wachsende Erbitterung des Angeklagten zu einer Spannung geführt habe. ie sich bei einem klei nen Anlaß enthud und iberhäupt erklärt, daß der Angeklagte seinen An⸗ griff gegen die Schwägerin und nicht gegen den 8 Urheber dieser Streitigkeiten — vom Angeklagten aus gesehen — den Schwiegervater ichtete. Das Gericht nahm doch versuchten Tot—⸗ ch lag als erwiesen an und verurteilte den An⸗ zeklagten zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten, wovon drei Mo⸗ nate als durch die Untersuchnungshaf verbüßt gelten. In der Urteilsbegrün— dung wurde von Landgerichtsdirektor Dr Prziklink zum Ausdruck gebracht, daß die Be—⸗ veisaufnahme von den tatsächlichen Ver⸗ zältnissen um die Grundstücksgeschichten und die tieferen Urfsachen der Prozesse kein klares Bild ergeben habe, denn die Zengen seien so stark gegeneinander eingestellt, daß sie gas nicht fähig seien, eine objektive Darstellung zu geben. Es stehe aber fest, daß der Angeklagte, der sich be rachteiligt gefühlt habe, durch die ganzen Zerhältnisse in eine Stimmung gekommen sei, a der er sich zu der Tat habe hinreißen lassen zweifellos habe er keinen Mord geplant, ondern im Affetkt gehandelt. Wenn er eine Schwägerin aber nur hütte schlagen und ticht töten wollen, dann hätie er als kräftiger Mann dies mit der Hand getan und nicht zur Axtrgegriffen. Bei der Strafzumessung sei nildernd in Betracht gezogen worden, daß er die Folgen seiner Handlung nicht habe klar über— ehen können, daß ferner die seelischen Einwier⸗ ungen der Ehescheidung und der Strei— igkeiten ihn zur Tat getrieben haben. Die von der Verteidigung beantragte Haftaufhebung habe das Gericht keinesfalls zustimmen können, denn man müsse voraussetzen, daß es nene schwere Reibereien zwischen den Familien gegeben hätte venn der Verurteilte in diesem Moment au der Haftentlallen würde. * dei der sich schon Johann Dudlo eigentümlich derhielt. Er kehrte zum Schluß der Hochzeit in das Elternhaus zurück und blieb dort monate— bang. Dann lebte er einmal drei Wochen bei einen Schwiegereltern, vertrug sich aber mit ihnen nicht und lebte dann wieder zu Haus. Nun wixd das von der Familie Klyck so hingestellt, als habe Johann Dudlo lieber zu Haus gewohnt als bei seiner Frau, und es wird gesagt, er habe auch sehr wenig Interesse für seine Frau gezeigt und sich auch in recht abfälliger Weise über sie jeäußert. Von der anderen Seite wird wieder une man habe Johann Dudlo dort sc schlecht behandelt, daß er es vorzog, zu Ddaus zu wohnen, bis die zwei Jahre vorbei wären, in denen Klyck senior noch das Nutz- nießrecht von dem Grundstück haben sollte. Als jedenfalls Johann Dudlo im Mai zu rückkehrte, gab es Krach. Man sperrte ihn aus Dudlo ging zu seiner Schwester. Am nächsten Tage sich 1ug er auf seine Frau mit dem Ha'u s- ichlüssel ein. Die Ehe wird geschieden. * 3qQuthon und Kreis Darauf beginnt der Feldzug der Pro— * Silberhochzeit. Der technische Reichsbahn- zesge, um das Grundstück. Eine große Rolle Inspektor Wilhelm Galte, Bergstraße 4 wohn- pielt die Schwester, des Dudlo, der er aft, feiert mit seiner Gattin am 9. Oltober das Azwischen das Grundstück, angeblich nur, zum Fest der Silbernen Hochzeit. Aus Anlaß Schexz und nicht ernst gemeint, verkguf essen findet um 8, Uhr vormittags in der St. at. Da der Grundstückskauf zwischen Klyck und Narienkirche eine hl Messe statt. dudlo nur unter der Voraussetzung der ehe »*WBelästigun bon Poluͤzei ich en, Verbindung exrfolgt ist, klagt Klyck s —,— nuf Wiederher a n ß peunb heh vantt beamten. Am Sonntag nach Mitternacht auch ereg Inen Dudlo ab sieht sich 8 vurden zwei Polizeibeamte in einer Gast⸗ eine olle betrogen. enn inzwischen vir fauf dem Moltkepla eini ã hat sein Vater dessen zweiten Sohn das ganze rirewost n J m Bei s — u ies Brundstück gegeben, und das Klycksche Grundfiue gebpö ei der Auseinandersetzung erbleibt der nunmehr geschiedenen Tochter, die wurde einem Beamten die Seitenwaffeent. zyr das 5 —— e Irheng 8* ist wunden. Dem andern gelang es, sie den Geg— exrxmittiert, und es heißt, daß überhaupt i sei i — ehit hithh ud üdetstebceat hortbezr vern ndem er Won inen nitengrwehr — —4 Bebrauch machte, zu entreißen. Einige Per—⸗ einen Familienhaß in sehr nachdrücklicher Forw so nen wurden verlhetzt. Bis auf einen Arbei— und —auernde reiten. 5 ceer flachteten sie. Das Ueberfallabwehrkom⸗ — Inn Iee dnen bg Schwester mando stellte die Ruhe wieder her. ist, die neben Klycks wohnt, sieht er seine Schwä— a Ja zerin im Garten. Es gibt eine Auseinander⸗ pie de Midrer deereeer 8 . —5 ve ein —A ü ten, die dründungsverfammlung stattgefunden hatte 8. aben will. Dann springt Dudlo über duürde in der Mitgliedewerfammlung am 4. 10 un, uur cht d e gue r and Den zkiĩ us der ahl gingen hervor: Grubensteiger ergreift un und schlãgi anf seine Fürzner als Vorsitzender, Kaufmann Rad Schwagerin ein. BShrihrer ee a za als Diese erhält mit der stum n ite ber »assierer. Die Zusammenkünfte erfolgen von Iy etF Schiag auf ag er etzt ab bis auf weiteres jeden ersten Sonnabend esegerd d lrdhehaußoge Subi Monat in Strochs Hotel. ch J weiter auf sie ein. Der Arzt, DPr Bartsch, * Reichsbund der hjetgheichhinen —X Pilchowitz, stellt einen Schädelbruch und driegerhinterbliebenen. In der Mitgliederver zine Fleischwunde am Hinterkopf fest. Die ammlung wurde beschlossen, am 29. Oktober 1980 Verleßte ist heute noch nicht ausgeheilt. ende Uhr mvenani yy Frau n In der Verhandlung, die Landgerichtsdirektor 4ben d zu veranstauten. Hjeraus folate ein Ver Dr Proi tini leuet müssen 9 *58 hr crag über die Notverordnumg und, der wei hweifigen Prozess« und Verhälinisseum dvie eren Verordnungen, die die Einschrämnkn 3 zꝛerschwägerten Familien aufgerollt werden. des eee hezwecen Der Angeklagte gibt an, er habe der Verleßten rstes wird die diere eheden woraus n an eetrel Feben olenha ich i daß sie in einschneidender Weise das ich cug nach der Tat sofet ber polize ormale echt der Kriegsopfer auf Versorgung ei eeeinze wieer fagt ürzt. Besondere Beachtung verdient, daß die * uhe, Stellung von Meuanträgen so gut wie auf aus Furcht vor der Rache der Angehörigen ehoben ist. Im ßuge des gerichtlichen Streit 2* - jerfahrens kann Rekurs nur noch eingelegt wer seiner Schwägerin. Er soll auch vierzehn Tage den, wenn die Dienstbeschädigungsfrage streiti borher seiner Schwägerin gedroht haben, er ist. Auch der Rechtsanspruch auf Umanerken werde sie totschlagen. ung und Neufeststellung der Versorgungsgebühr Nach der Beweisaufnahme läßt aber üsse hat eine wesentliche Einschränkung erfahren Staatanwalt Schaeper die auf vernsuchten dieran schloß sich die Besprechung der Verordnun N dr d lauiende Unklage fallen, plädiert auch len, des Arbeitsministeriums, die schwere Ein “8 auf bersuchten Toischlag, den er ebenfaue riffe in das materielle Versorgungsrecht dar nicht für erwiesen hält, söndern auf gefäher ellen. Die Hauptpunkte, die das bisherige Ver iche Körperverletzung, für die er rgungsrecht abandern, sind: Offizieren und 24 interbliebenen von Offizieren; wird in ihren eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren orsorgungsgebühren eine Kürzung von 10 Pro und Anrechnung der Untersuchungshaft ent auferlegt. Bei Zahlung von Versor; beantragi. zungsgebührnissen, die im Wege des ärteausgleichs oder auf Grund von Rechtsanwalt Dr Herrnstadt, der die privat erwaltungsvorschriften bewilligt werden finden rechllichen Inieressen der Jamilie Klhe vertritt cachzahlungen nicht mehrt statt. Witwen. ins ais Rebenklager zugelassen ist, plädier und Waisenbeihälfen, werden von nun ap ir, Bestrafung des Taͤters weist auf die Ge, ur goch bewilligt. wenn der Verstorhene z38 bß ichtent der Tat hin, ohne einen direk. s Todes 50 Prozent Rente bezogen hat, Für n“ Antrag zu sielen Rechlsanwalt Dr Leichtbeschädigte, ist das Krankengeld fast usschͤe schilbert den, Angeklagten als einen pollständig aufgehohen, ebenso steht es mit rbeitfamen, nicht übermäßig mit Geiftes- er Zusaßrente. Auf Erziehungasbeibil— ben ausgestatteten Menschen, der durch die en Jind die nterblieben en berüge aus anderen Rerbälinissee vor alleme hurch den Kampt um Quellen in voller Höhe abzurechnen. Neben Be wird Witwen ind Waisenbeihilfe nicht gewährt Waisen O i e ch o w ei,hilfe wird weiter nicht gewährt, wenn das * „Tag der Heimat“. Am Sonntag wird der Sinkommen der Waisen den doppelten Betrag de Tag der Heimat“ abgehalten — vor Waifenrente übersteigt, und wenn die Waise, die ki — —A — das 15 Lebensjahr pollendei hat, keiner —5 de eetisat e e achgeht Es fand eine Ausfprache über —F Inde und geerse 8e —— Jortragsthema statt, die die Annahme einer Ent⸗ —— üherezu —— r ege en — an den Bundesborftand zeitigte, in der chaflsgefühl und die Li ebe zum Heimat e Erwartung ausgesprochen wurde, daß mit r t und Vaterlantd zu wecken, dem Geisie der illen Mitteln gegen die Bersshlechterung dversöhnlichkeit und be rich Aneilg ne di des Versorgungsrechts angekämpft wird. edezu onen. die —— 8 abends nach 10 Uhr! iast ausnahmslos in den Dienst dieser hohen im Vorkeller Scharleher Straße 129 Feuer Aufgabe gestellt, so daß der Taa — günstiges uus. Es brannte, Holzwolle. Es wird per⸗ nutete, daß durch Unachtsamkeit mit offenem Licht der Brand entstanden ist. Das Feuer wurde durch die Feuexwehr mit der Kübel prittze gelöscht. Schaden ist nicht entstanden. *Veröffentlichung des Rundfunkprogramms Breslau⸗Gleiwitz. Bie Wünsche eines Teus unse— er Beuthener Leserschaft nach der täglichen eipee des Rundfunkprogramms der chlesischen Sender stehen mit denen der Mehr ahl unserer Leser im Widerspruch, die nicht das Tagesprogramm, sondern das gesamte Wo. henpr ra m m am Sonntag zum Ausschnei den, und Aufheben geschlossen veröffentlicht haber vollen. Wir können deshalb den Wünschen au ägliche Veröffentlichung unter Hinweis auf das eweils in der Sonntagsausgabe vexöffent ichte Wochenprogramm nicht nachkommen. D. Red —D 78 Verein ehem. Lebkürassiere· Der Verkin vetellig ich am Dienstag an der Trauser feier für den Ehren räsidenten, Major von Ruffer in Rudzinitz, nach⸗ nittags 3 Uhr. Der Verein beteiligt sich mit Standarte Ibfahrt nach Rudzinitz um 12,45 Ühr. Stadtfportverein. Mittwoch nachmittag findet be utem Wetter eine Herbstwanderung durch ztadtwald und Kreiswald statt. Um 14,25 Uhr Fahrl mit Postautobus ab Postamt bis zur Waldwiese Stadt⸗ vwald. Die Schützen sind ab 15 Uhr auf dem Schießstand es Postsportvereins in Dombrowa. Leichtathleten und jaustballabteilung sind wie immer ab 3 Uhr im Stadion. WMonatsversammlung des OßV. Heute, Dienstag indet abends 20 Uhr im Saale des „Hauses der Kauf— nannsgehilfen“ die Monats versammlung statt zm Mittelpunkt des Abends steht, anläßlich der Eröff. rung der Winterbildungsarbeit, ein Vortrag des Gau⸗ ildungsobmannes Richtste ig, Breslau, über „Die daufmannsbildung der Gegenwart“. — Die Gruppe des Fundesder Kaufmannsjugend im OgV. be eiligt sich geschlossen an dem Vortragsabend. Film⸗Vorschau e„Sie zärtlichen Verwandten“ im Intimen Theater das neue Programm bringt den lustigen Sprech ind Tonfilm „Die zärtlichen Verwandten“ mit R. A. do berts, Wilhelm Bendow, Charl. Ander, Ha—⸗ ald Paulsen und Feliz Bressard. Hier ist ein onfilmschwank entstanden, der das Publikum volle zwei ztunden nicht aus dem Lachen kommen läßt. Kammerlichtspiele. Der erfolgreiche Revue- und triminal-Tonfilm „Der Greifer“ mit Hans UIlbers bleibt noch bis einschließlich Donnerstag auf m Spielplan. *Schauburg. Ab heute läuft das reizende Film ust spiel „Die tolle Lola“ mit Lilian Harveny und »arry Halm. Als zweiter Film wird das Sensa- ionsdrama „Das Panzergewölbe“ mit Stuart Jebbs in der Hauptrolle gezeigt. *Ppalast⸗Theater. Ab heute der gigantische Ton roßfilm in deutscher Sprache, „Ptlantik“ mii ritz Koörtner. 2. Film: „Eine Nacht im Prater“. vas Schickssal eines ungarischen Dienstmädchens und ines K. u. K. Leutnants. 3. Film: Oer entzückende Nicky⸗Tonfilm „Die Geisterstunde“. * Deli⸗Theater. Des großen Er folges wegen ver⸗ ängern wir bis auf weiteres den großen Ton und 5prechfiln „Zwei Welten“. Dazu die OLS. Vochenschau. ghalia⸗Lichtspiele. Eine Dollarprinzessin hat den Adelsfimmel und will einen Grafen hei— aten. Papa ist unglücklich und engagiert einen feschen Zavalier, der sie von ihrem Spleen heilen soll. Wie hdarry Liedtke diese Heilung herbeiführt, zeigt der Hroßfilm „Erzieher meiner Tochter“. Als zweite zchlager wird der Sensationsfilm „Die letzt ichlacht des Kapitän Frank“ gezeigt. vesseres Wetter gesordert Die Wetter macher meinen es in den letzten — E chlesiern. Statt Sonnenschein bescheren sie ins Regenwetter. Vergebens wartet man in iesem Jahr auf die bekannten schönen oberschlesi⸗ chen Herbsttage mit ihren milden Tempera⸗ uren. Dieses Jahr hat der Frost frühzeitig ein⸗ esetzt. Das Quecksilber zeigt winterliche Tempe⸗ aturen an. Der Oberschlesier hat sich dieser Vinterstimmung schon angepaßt. Die eichte Sommerkleidung ist in den Schrank ver⸗ taut. Ueberall sieht man schwere, dicke Winter⸗ mäntel. Das Hauptmerkmal des Straßen- ildes ist aber der Regenschirm. Wer vürde es wagen, ohne diesen Beschützer heute aus⸗ zugehen? Er büßt, es schwer, besonders, wenn der dimmel seine Schleusen öffnet wie am Montag, und der Regen in Strömen auf Gerechte und Un—⸗ zerechte unerbittlich herunterprasselte. Abwechse⸗ iung muß und soll sein, auch im Wetter. Nun haben wir aber genug von diesen Wolkenbrüchen, wir fordern unser schönes Herbsstwetter, as Oberschlesien auf Grund einer tausendjährigen ewohnheit restlos zustehtt Wetter vorausgeseßz, — ein wahres Bortsest u werden verspricht. In Miitelpunkt der Ver⸗ instaltungen stehen ein Fest um zug, turnerische ind sporfliche Darbietungen, Volkstänge und Ge— änge sowie Belustigungen für Kinder. Den Ab— chluß soll ein Rüsckmarsch mit Fackeln und, dampions mit nachfolgendem Tanz bilden. Das rusführliche Programm wird noch bekanntgegeben. die Vereine werden gebeten, den Tag für die Zeranstaltung freizuhalten und sich recht zahl reich am Festzuge zu beteiligen. * Monatsappell des Kriegerbereins. Sonntag bends hielt der Kriegerverein seinen DNonatsappellab, an den eine Hinden- »urafeisenr angeschlossen wurde. Nachdem die dxiegervereinskapelle mit einem schneidigen Naxrsch den Abend eingeleitet hatte, gedachte der Vopsitzende. Oberingenieur Preuß, des Ge⸗ urtstages unseres Reichspräsidenten Mon Hin— enburg. Anschließend hielt Konrektor Po d⸗ eAsny einen Vortrag über das Leben des seichspräsidenten. Mit dem Wunsch auf sein veiteres Wohlergehen wurde die Feier mit »em Deutschlandliede, beschlossen. Nach- „em der Vorsitzende dem Redner seinen Dank usgesprochen hatte, gedachte er ferner in einer angen Ausführung des großen Mannes NYork von Wartenburg anläßlich der Wiederkehr seines 100. Todestages. Im weileren Verlauf des bends wurden die herstorbenen Kameraden VBiederg, Wawrzik und Köcher geehrt. damerxad Fahrsteiger Kalbla hielt sodann einen nteressanten Vortrag über den Schlesischen driegertag, an dem er mit weiteren 18 Ka— neraden des Kriegervereins teilgenommen hatte. — — *Männer⸗Gesang⸗Verein. Der Verein betei— gt sich mit Gesanasvorträgen, an der Fdeier des „Tages der Heimat“. Heute ibend Gesangsprobe. —0 —— Frontliga. Am Sonnabend wurde hier eine Art saruppe gegründet. Nach der Begrü— zungsansprache des Schriftführers der proviso- ischen Leitung, Kameraden Gordolla, bei der eser der Gefallenen gedachte, hielt Kamerad ilarski, Beuthen, einen längeren Vortrag, nedem er die Ziele und Zwecke der Liga dartat ind für seine treffenden Ausführungen reichen Zeifall erntete. Darqufhin wurde zur Gründung »er Ortsgruppe geschritten und eine provisori— cher Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender wurde damerad Kott, Schriftführer begw. Kassierer dameraden Chall und Tomscha. * Hindenburg⸗Geburtstagsfeier. Am Sonn⸗ ag abend feierten, die Einwohner von Karf dindenburgs 88. Geburtstag. Die Vereins- eitung des Kriegervexreins hatte zu der zeier aufgerufen, die der Beteiligung und dem berlauf nach über ein Vereinsfest hinausging Es oar ein kleines Volksfest und erinnerte an ie Feiern der Vorkriegszeit, auch der Idee nach. er deutsche Führergedanke, den ein aroßer Teil es deutschen Volkes in dem jetzigen Reichsprä⸗ identen von Hindenburg seit langem verkörpert ieht und der Gedanke der deutschen Wehr- aftigkeit waren der Feier als Sinn unter- zat. Der TivoliSaal war überfüllt, als der Lereinsvorsitzende, Bergverwalter Schmidt, ach einem Marsch und nach Einbhbolung der jahne ein paar markige Begrüßungsworte sagte. in seiner Festrede, die im Mittelpunkt einer estfolge stand, feierte er den Generalfeldmar⸗ chall als Volksheld, der jetzt schon unserer Ju- jend mythisch erscheint, als Menschen von hernem Pflichtgefühl. und höchstem Ver— itwoxtunasbewußtsein, als lzuchtendes orbild aller Deutschen. Die Rede klang in dem Deutschlandliede aus. Die Festfolge des Abends enthielt Männerchöre, vorgetragen »om Männergesangverein Karf (Dirigent Ko— ubek), Musikvorträgen des Musikkorps „Kyff- äuser? und eine Bühnenaufführung, die »om Vorstandsmitglied UIrich selbst verfaßt ind eingeübt worden ist. Den Prolog „Hinden⸗ urg⸗Geburtstaa“ sprach Fräulein Mrugalla. Zchomberg *Turn⸗- und Spielverein. Der Verein hielt eine Monatsversammlung ab, die von 130 Mitgliedern besucht war. Es wurde des 100. Geburtstages Dr Angersteins gedacht ind auf den Reichsherbergstag hingewie— en. Das Vereinsabturnen mit Kommers war trotz des schhlechten Wetters gut besucht. leber die Bezirkshandballspiele wurde berichtet. urnbruder Pajonczykl wird für die Wett- ämpfe bei der 70-Jahrfeier des ATV. Kattowitz emeldet. Auf das Alte⸗-Herren-Turnen gm 3. Oktober in Beuthen, wird aufmerksam emoacht. Am 18. Oktober soll im Gräfl. Gasthaus homberg ein Herbstvergnügen statt- inden. Wetteraussichten für Dienstag. Nach Nordwesten drehender Wind, Sinken der Tem⸗ bperaturen, zeitweise noch Regenschaner